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Es ist wieder der berühmte „Mittsommer“ und damit ein geeigneter Zeitpunkt für einen schnellen Überblick über die letzten Monate bei ÖselBirch. Was ist in diesem ersten Halbjahr 2019 bei uns passiert? Wahrscheinlich wird nichts im Start-up-Leben jemals komplett entspannt (außer vielleicht Hierarchiestrukturen), aber die letzten Monate waren auch für uns wirklich der Wahnsinn.

Eine unserer größten Herausforderungen seit DHDL war die Suche nach einem geeigneten Produktionspartner. Nach monatelangem Hin und Her in ganz Mitteleuropa blieben wir zunächst erfolglos. Wir hatten so viel Arbeit investiert und kamen an einem wirklichen Tiefpunkt an, der manchmal nur noch von der täglichen Frage „Was machen wir denn jetzt?“ bestimmt wurde. In diese Gefühlslage kam dann plötzlich eine Anfrage eines der weltweit größten Lebensmittelkonzerne: Nestlé hat uns kontaktiert. Bevor das jetzt direkt erst einmal so gar nicht nach ÖselBirch klingt bitten wir um eure Nachsicht. Denn natürlich waren wir extrem neugierig und wollten hören, was Nestlé denn wohl von uns wollen könnte. Nach einem ersten Skype-Gespräch und gegenseitigem Kennenlernen wurden wir zu einem Besuch bei Nestlé Research in Lausanne in die Schweiz eingeladen. Das war eine Einladung, zu der wir natürlich nicht Nein sagen konnten. Wer hätte nicht gerne einen kleinen Einblick in all die Köpfe, die dort arbeiten? Als wir in Lausanne ankamen, waren wir von mehreren Punkten absolut positiv überrascht, allen voran die wahnsinnige Professionalität, mit der dort Forschung und Entwicklung für bessere Lebensmittel betrieben wird. Nach mehreren Gesprächen und weiteren Besuchen stand schließlich fest: Wir nehmen Teil am Nestlé Forschungs- und Entwicklungs-Accelerator-Programm.

Was wir dank des Accelerators gelernt haben?

Dank des Accelerators haben wir viel darüber erfahren, wie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie funktioniert und wie unser innovativer Rohstoff – Birkenwasser – am besten in die Getränkeindustrie passen würde. Laut Volksmedizin wurde Birkenwasser in Estland und anderen nordischen Ländern für verschiedene Heilungszwecke verwendet, das wussten wir schon, aber jetzt konnten wir auch endlich die Wissenschaft dahinter komplett verstehen. Wir haben zudem eine viel bessere Vorstellung von den deutschen und weltweiten Vorschriften für die Lebensmittelindustrie erhalten, und auch von den Faktoren, die für eine Produktionssteigerung ausschlaggebend sind. Bei einem natürlichen Rohstoff wie unserem Birkenwasser absolut essenziell! Auf Basis dieses neuen Know-Hows arbeiten wir gerade daran, einen Weg zu entwickeln, wie wir mit mehr als nur einem einzelnen Hersteller in Estland produzieren können. Damit gehen wir auf ein schon seit Langem bestehendes Problem unserer Abfüllung ein, können dennoch Transportwege reduzieren und einen Teil unserer Rohstoffe regional beziehen.

Wir sind wahnsinnig happy über diese spannenden Entwicklungen, das war aber tatsächlich noch nicht alles! Achtung, festhalten: ÖselBirch startet jetzt auch in der Schweiz! Ab sofort gibt es im Café Henri in Vevey leckere Börches zu trinken, und noch diesen Sommer dürfen wir bei einer der größten Veranstaltungen der Region dabei sein. Es gibt unseren Lieblings-Rhubarbie und einen köstlichen ÖselBirch Basil Smash auf der „Fête des Vignerons“ vom 18. Juli – 11. August im Restaurant La Terrasse Nestlé

Wir sind so dankbar für diese Gelegenheit und sehr gespannt auf unsere bevorstehende Reise. Was denkt ihr darüber? Stellt uns gerne alle Fragen, die ihr so habt über Facebook, Instagram oder direkt per email.

Was wir aber direkt schon vorab beantworten können:

• Wir bleiben unseren Werten auf jeden Fall treu: Wir sind nachhaltig und umweltfreundlich, 100% biologisch, konservierungsmittelfrei und mit reduziertem Zuckergehalt. Und das bleiben wir auch!

• Wir sind nach wie vor ein selbstständig geführtes Familienunternehmen.

 

Alles liebe, 

BöRCH Familie